Home, Der Pastore Maremmano-Abruzzese in der Schweiz als Familienhund
Leo

Der Herdenschutzhund als Familienhund

Umgang mit Herdenschutzhunden

Herdenschutzhunde sind wirklich super Kumpels, das macht sie auch so liebenswert. Sie gehen mit einem durch Dick und Dünn und machen jeden Blödsinn mit.

Genau hier liegt aber auch die Krux. Sie sind oft nur schwer kontrollierbar und nur allzu oft kontrollieren sie uns. Wenn sie mal grade keine Lust haben zu etwas, zeigen sie uns ihre mittlere Kralle und wenn sie übermotoviert sind und mehr wollen, kanns auch mal einen Bodycheck geben.

Es ist enorm wichtig, dass Herdenschutzhunde uns als Führungspersönlichkeit akzepieren. Das erreicht man aber nur durch souveränes Handeln und konsequentes einfordern des Führungsanspruchs. Jegliche Art von Druck Ausübung erreicht nur das pure Gegenteil. Man muss ihnen klar aufzeigen, was man will und was man nicht will. Man muss wollen, handeln und nicht bitten. Wenn Sie das können werden sie viel Freude an ihrem Herdenschutzhund haben.

Aber auch bei erfolgreicher Erziehung wird der Herdenschutzhund nie zu bedingungslosen Gehorsam erzogen werden können, weil das gegen seine Natur ist. Seine Selbständigkeit und Unabhängigkeit wird im dabei immer im Weg sein.

Wichtig ist auch seine Sozialisierung zum Menschen und unserer Gesellschaft, und zwar schon als Welpe. Gewöhnen Sie den Hund frühzeitig an den Umgang mit Kindern, an Besucher im Haus und fremde Menschen. Gehen Sie auch mal in der Stadt spazieren. Je mehr Umwelteinflüsse er kennenlernt, desto weniger Probleme werden sie später haben. Gehen Sie natürlich damit um, bleiben Sie in allen Situationen gelassen und gehen sie langsam und behutsam vor. 

asas